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RINDER-UNION WEST eG
Schiffahrter Damm 235a
48147 Münster
Tel: +49(0)251-92 88-0
Fax: +49(0)251-92 88-219/236
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05.01.2017

Die 241. Zuchtviehauktion der Rinder-Union West eG am 06. Januar 2017 startete mit verhaltenem Verlauf ins neue Kalenderjahr. Die Bullen zu Beginn der Auktion wurden äußerst zügig nachgefragt und zu einem stark angestiegenen Durchschnittspreis nahezu komplett abgesetzt. Der Färsenmarkt hingegen verlief, insbesondere zu Beginn, anders als erwartet sehr verhalten, nahm aber mit zunehmendem Marktverlauf etwas mehr Fahrt auf. Bei auffällig geringer Nachfrage aus der eigenen Region waren es die Kunden aus Italien, Belgien und den Niederlanden sowie Kunden aus nahezu allen Regionen Deutschlands, die ihre Remontierungsfärsen ersteigerten. Der Durchschnittspreis reduzierte sich im Vergleich zum Vormonat deutlich. Der abschließende Zuchtkälbermarkt wurde bei stabilem Preisniveau im Vergleich zum Vormonat komplett geräumt.


4.100 € am Deckbullenmarkt

Am Deckbullenmarkt standen nach der morgendlichen Verbandsanerkennung 35 Bullen zum Verkauf. Das Angebot traf auf eine gute Nachfrage und wurde bis auf zwei Bullen zum rasant angestiegenen Steigpreis von 1.727 € im Mittel zugeschlagen. Die herausragende Preisspitze sicherte sich Thomas Langenberg aus Bocholt mit dem Damaris-Sohn Damarximum, der in allen Belangen überzeugen konnte. Mutter Sunday und Großmutter Sunshine überzeugten mit Höchstleistungen von über 11.000 kg bzw. 12.000 kg Milch bei besten Inhaltsstoffgehalten. Damarximum selbst beeindruckte mit einem gRZG von 158 und einem ausgeglichenen Zuchtwertprofil mit sehr hohem Nutzungsdauerzuchtwert. Ein Züchter aus dem Kreis Merzig-Wadern setzte sich gegen die starke Konkurrenz durch und erhielt den Zuschlag für 4.100 €. Zu einem ebenfalls herausstechenden Steigpreis von 3.100 € wurde gleich die erste Katalognummer des Tages, der SMILE P-Sohn Smyrill von Thomas Blömer aus Heek verkauft. Smyrill ist wie sein Vater Träger des Hornlosgens und bewegte sich auf klasse Fundamenten im Auktionsring. Er wird zukünftig im Kreis Wesel seinen Deckeinsatz verrichten. Den preislich dritten Rang belegte ein Endure-Sohn aus der Zucht von Frank Hötger aus Balve, der für 2.400 € in den Hochsauerlandkreis wechselte. Ein Cinema-Sohn aus dem Betrieb Heinrich Dammeier aus Petershagen und ein GARDEN RDC-Sohn aus der Zucht von Elisabeth Wacker aus Steinfurt wurden für je 2.000 € zugeschlagen und vervollständigen das Quintett der Spitzenbullen.

Verhaltener Färsenmarkt

Am Färsenmarkt standen wie im Dezember gut 250 Rinder zum Verkauf, die in der Qualität allerdings nicht immer überzeugen konnten. Färsen mit Ansagen und leichten Mängeln waren nur mit großen preislichen Zugeständnissen und in mehreren Fällen gar nicht zu vermitteln. Begleitet von einer auffallend ruhigen Nachfrage aus der eigenen Region reduzierte sich der Durchschnittspreis deutlich auf 1.400 €. Die teuerste Färse des Januarmarktes, eine Wizzard-Tochter, stammte aus der Köster KG aus Steinfurt. Sie überzeugte mit tadellosem Exterieur und einer Einsatzleistung von knapp 40 kg Milch, ermolken aus einem schön beaderten und ausbalancierten Euter. Ein Züchter aus dem Kreis Soest setzte sich gegen die vielfältigen Konkurrenten durch und erhielt den Zuschlag beim Gebot von 2.700 €. Ihr folgte die Moonboy-Tochter RH Gracy aus der Zucht von Antonius Richter aus Salzkotten, die für 2.300 € im Kaufauftrag an einen Züchter aus Baden-Württemberg verkauft wurde. RH Gracy’s Großmutter ist keine Geringere als die bekannte Prelude-Tochter Gloria EX 92, die für ihre Schauerfolge und ihre Lebensleistung von weit über 100.000 kg mehrfach ausgezeichnet wurde. Zum Steigpreis von 2.100 wurden eine STERNGOLD-Tochter aus der Zucht von Christoph Wissling aus Ahlen und eine KEY-Tochter aus der Zucht von Hermann-Josef Schulze-Zumloh aus Warendorf an einen Stammkunden aus Thüringen verkauft. Harmut Landwehr aus Steinhagen und Michael Roer aus Everswinkel waren mit einer OMRO-Tochter bzw. einer EPOCHAL-Tochter zum Steigpreis von 2.000 € erfolgreich.

Kälbermarkt zügig geräumt

Der Zuchtkälbermarkt war mit 39 Tieren wieder ordentlich beschickt. Die aufgetriebenen Kälber wurde bei einem nahezu stabilen Durchschnittspreis von 296 € vollständig an neue Besitzer verkauft. Mit nur einem rotbunten Kalb wurde der Zuchtkälbermarkt von der Farbe Schwarzbunt dominiert. Die drei teuersten Zuchtkälber stammten allesamt aus der Zucht von Matthias Heimes aus Schmallenberg. Platz eins und zwei belegten zwei erstklassige MATISSE RED-Töchter, die für 720 € bzw. 560 € in einen Züchterstall im heimischen Hochsauerlandkreis wechselten. Auf dem dritten Rang platzierte sich eine REDTOP P-Tochter, die zum Steigpreis von 520 € in einen Züchterstall im Kreis Ruhr-Lippe wechselte.

Die nächste Zuchtviehversteigerung der Rinder-Union West eG in Hamm, findet am Dienstag, den 07. Februar 2017 statt. Auktionskataloge können bei der RUW unter 0251/9288-226 angefordert werden und stehen auf der Internetseite unter www.ruweg.de zum Download bereit.

 

Preisspiegel

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von – bis

 

Ø

 

Diff.

 

Bullen

35

33

 1.100 - 4.100

1.727

+413

 

Kühe

9

9

    800 - 1.500

1.083

-567

 

Rinder

257

245

    800 - 2.700

1.400

-219

 

Jungrinder

14

14

    260 –   740

376

-248

 

Kälber

39

39

    160  -   720

296

  -32

 

Klemens Oechtering

Die Köster KG aus Steinfurt präsentiere die teuerste Färse (Kat.-Nr. 163) des Auktionstages im Ring: Mit einer Einsatzleistung von knapp 40 Kg Milch, ermolken aus einem schön beaderten und ausbalancierten Euter ließ diese Wizzard-Tochter auch sonst kaum Wünsche offen. Ein Züchter aus dem Kreis Soest setzte sich mit dem Gebot von 2.700 € gegen die zahlreichen Konkurrenten durch und erhielt den Zuschlag.

Diese KEY-Tochter (Kat.-Nr. 278) aus der Zucht von Hermann-Josef Schulze-Zumloh aus Warendorf wurde zum Steigpreis von 2.100 € verkauft. Ein Stammkunde aus Thüringen sicherte sich den Zuschlag für diese leistungsstarke Topfärse. Fotos: Klemens Oechtering