Suche:
Nächste Zuchtviehauktionen
Hamm
Dienstag, 09.01.2018
Auktionskatalog als PDF
Krefeld
Mittwoch, 10.01.2018
Auktionskatalog als PDF
Fließem
Donnerstag, 01.02.2018
Hamm
Dienstag, 06.02.2018
Krefeld
Mittwoch, 14.02.2018
RINDER-UNION WEST eG
Schiffahrter Damm 235a
48147 Münster
Tel: +49(0)251-92 88-0
Fax: +49(0)251-92 88-219/236
Opens window for sending emailinfo@ruweg.de

25.10.2016

Im zweijährigen Rhythmus veranstalten die Holstein Züchter der StädteRegion Aachen ihre regionale Kuhschau. In diesem Jahr wurde nach vielen Jahren der Veranstaltungsort gewechselt. Die Anlage der Familie Wintgens in Stolberg Werth war für die Schau aller bestens vorbereitet worden - selbst eine Tribüne mit Sitzplatzgelegenheiten erfreute die Besucher.


Und an diesen mangelte es am Samstagabend wahrlich nicht Die Schau hat schon eine besondere Anziehungskraft und die Zuschauer wissen, dass sich die Veranstalter stets für eine gute Darstellung einsetzen. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt eindeutig auf der Jugendarbeit. Die Vorführung im Ring erfolgte durchweg im Cowboydrees und die Preisrichter hatten sichtlich Freude, hier ihre Arbeit zu erledigen. 

 

Jungzüchter mit enormem Engagement

Den Schauauftakt machten in vier Ringen die Jungzüchter mit einem sehr gut besetzten Vorführwettbewerb. Hier arbeitete als Richter Lennart Landwehr, Steinhagen. In der jüngsten Klasse waren die Teilnehmer ab 6 Jahren im Ring. Mit einer tadellosen Vorführleistung erzielte Judith Chorus den 1a-Platz. Sie hatte mit der Goodwhone Tochter GOH Merle auch das beste Typtier der Klasse. Alle anderen im Ring wurde in der ganz jungen Klasse der Ib-Preis zugesprochen. Im zweiten Ring waren die Vorführer zwischen 12 und 13 Jahre alt. Hier gelang es Louisa Vondenbusch mit dem starken Jungrind Emma die 1a-Platzierung zu sichern. Ihr folgte dichtauf Jakob Cormann, der mit der Best-Tochter Bella eine tadellose Leistung im Ring zeigte. Das beste Typtier der Klasse war Emma von Louisa Vondenbusch. Es folgten im Ring die 14- bis 16-jährigen. Hier gewann Jenna Chorus mit GOH Kathy (V: Impression) - aufmerksam beim Vorführen und das bessere Aufstellen waren der Ausschlag für den Richter, sie vor Anna Marx mit der READY P-Tochter Apple zu platzieren. In dieser Klasse hatte Jannis Palm mit der Brekem-Tochter Amy das beste Typtier vorgestellt. Als dann die ältesten Jungzüchter im Ring antraten war Lennart Landwehr richtig begeistert. Alle zeigten nachdrücklich, dass sie sich intensiv auf diesen Auftritt vorbereitet haben. Der Richter betonte, dass das Spitzentrio nur durch Nuancen voneinander getrennt sei. Alle drei zeichneten sich aus durch korrektes schnelles Aufstellen des Tieres, hatten immer den optimalen Abstand zum Tier und zeigten stets höchste Aufmerksamkeit im Ring. Am Ende erhielt Marco Palm den 1a-Platz zugesprochen. Seine starke Pitbull-Tochter Apple Pie war auch das beste Tytier der Klasse. Es folgte auf 1b Schwester Nadine Palm mit der NUGGET RDC-Tochter Lissi. 1c war Nora Weeg mit der READY P-Tochter Rosa Rot. Bei der Auswahl des besten Typtieres hatte GOH Merle von Judith Chorus den Sieg errungen.


Anspruchsvoller Parcours für Jungzüchter

Mit dem traditionellen Vorführwettbewerb waren die Jungzüchteraktivitäten noch nicht erledigt. Im zweiten Teil wurden die Teilnehmer ab 14 Jahren mit ihrem Tier in einem vorgegebenen Parcours gerichtet. Lennart Landwehr beurteilte die Geschicklichkeit der Jungzüchter im Umgang mit ihrem Tier auf teils schwierigem Kurs. Und dann kam es zum Showdown der Jungzüchter. Die vier besten aus beiden Disziplinen traten zur Endausscheidung an. Dies waren Jenna Chorus, Benno und Anna Marx und Nadine Palm. Jetzt war die Herausforderung, auch mit einem fremden Tier sein Können unter Beweis zu stellen. Es galt, schnell Kontakt zu dem neuen Tier zu finden und die gestellten Aufgaben möglichst optimal zu erfüllen. Das ‚Rennen‘ war spannend und am Ende stand Nadine Palm als Gesamtsiegerin vor Jenna Chorus als Reservesiegerin bei diesem interessanten Wettbewerb fest.

 

Junge Kühe in der Konkurrenz

Zum Richten der Kühe war aus dem benachbarten Belgien Philipp Pieper angereist. Ihm präsentierten die Züchter in zwei Klassen Färsen und in zwei Klassen Kühe mit zwei Abkalbungen - wie vorne schon erwähnt: der Nachwuchs stand im Mittelpunkt der Schau und manch einer am Ring hat durchaus die älteren Kühe vermisst. Aber das Konzept der Verantwortlichen war gut. Der Preisrichter sah in allen vier Klassen sehr gut vorbereitete Kühe und fand in seinen Kommentaren auch stets die passende Begründung für seine Entscheidungen. In der ersten Färsenklasse ging die JULANDY-Tochter Bea von Bernd Pitz vor der Boss-Tochter Möhrchen von Albert Behren. Beide Färsen gefielen durch den tollen Körper und die guten Fundamente. Die etwas unruhige Mörchen bestach dabei durch ein super Euter während Bea ihr von Preisrichter im Bereich Körper und Fundament vorgezogen wurde. Es folgte in der zweiten Klasse die 1a Prämierung der Lutetium Tochter Fine von Markus Stollenwerk, die aufgrund leichter Überlegenheit im Fundament der Globus-Tochter Hilsa von Stefan und Bernd Zintzen vorgezogen wurde. Bei der Sieger Auswahl waren es dann diese beiden starken Typtiere, die den Siegern aus Ring 1 keine Chance ließen. Fine ging mit der Siegerschärpe und Hilsa als Reservesiegerin aus dem Ring. Bei den Kühen war es im ersten Ring erneut Bernd Pitz, der sich die Spitze sicherte. Diesmal mit der in allen Merkmalen ausgeglichenen SELAYO-Tochter Tibby. Die Zuchtstätte Christa Ewig ging mit der ebenfalls ausdrucksstarken Snow RDC-Tochter Rosa auf 1b. Im letzten Ring war die Sache für den Richter schnell klar. Mit der Golden Eye-Tochter Florrence stand eine eindeutige Spitze auf 1a. Exterieurpotenzial kommt dabei auch über die FBI Mutter Flame, die vor vier Jahren als Reservesegerin in Aachen ausgezeichnet wurde An diesem Tage mit 1b prämiert wurde aus dem Bestand von Reinhard Meurer die ebenfalls auffallend starke Goldino-Tochter Kate. Hier war es für die Besucher keine Frage, wer als junge Siegerkuh den Ring verlassen wird. Philipp Pieper zeichnete Florrence folgerichtig mit diesem Titel aus. Die Reservesiegerschärpe trug dann Tibby aus der Zucht von Bernd Pitz.

Am Ende der Schau wird natürlich auch eine Miss Aachen gekürt – dieser Titel war diesmal für die Zuchtstätte Stefan und Bernd Zintzen für Florrence reserviert.

 

Die Verantwortlichen der StädteRegion Aachen für diese Schau dürfen zufrieden auf eine bestens verlaufene Veranstaltung zurückblicken. Das enorme Engagement der Aachener Züchter zeigte einmal mehr, dass es möglich ist, mit einem überzeugenden Konzept Zuschauer zu mobilisieren. Der neue Ausstellungsort wurde sehr gut angenommen und es darf schon jetzt hoffnungsvoll auf die Neuauflage im Oktober 2018 geschaut werden.

 

Fotogalerie

Heinrich Schulte hat sehenswerte Momente der Kuhschau in Aachen in zahlreichen Fotos festgehalten. Hier gelangen Sie zur Fotogalerie.  

 

 

Prämierungsergebnis

Das Prämierungsergebnis der Kuhschau in Aachen können Sie hier herunterladen (PDF-Datei).

 

Dr. Werner Ziegler

Zur neuen Miss Aachen wird die Golden Eye-Tochter Florrence von Stefan und Bernd Zintzen, Aachen, gekürt.

Den Titel der Siegerfärse sichert sich die Lutetium-Tochter Fine aus der Zucht von Markus Stollenwerk in Simmerath.

Nadine Palm aus Monschau (24 Jahre) holte sich mit ihrer NUGGET RDC-Tochter Lissy den Gesamtsieg beim Jungzüchterwettbewerb.

Die Zuchtstätte Peter Chorus, Aachen, stellt mit der Goodwhone-Tochter GOH Merle das bestes Typtier aller Jungzüchterklassen.