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RINDER-UNION WEST eG
Schiffahrter Damm 235a
48147 Münster
Tel: +49(0)251-92 88-0
Fax: +49(0)251-92 88-219/236
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02.03.2017

Die 244. Zuchtviehauktion am 01. März 2017 war mit einem Kontingent von gut 200 Zuchttieren recht überschaubar, was allerdings auf den nur dreiwöchigen Abstand zur Vorauktion zurückzuführen war. Der Färsenmarkt verlief durchweg zügig, woran mehrere Stammkunden der Rinder-Union West eG aus Italien und Belgien ihren Anteil hatten. Der Deckbullenmarkt verlief ebenfalls recht flott bei leicht steigendem Preisniveau, während der Jungrinder- und Kälbermarkt bei nahezu vollständiger Räumung mit leicht rückläufigen Durchschnittspreisen den Auktionstag abschloss.


Deckbullenmarkt

Nach einem sehr großen Auftrieb im Vormonat wurde das Angebot von 31 verbandsanerkannten Deckbullen auf der Märzauktion zügig nachgefragt. Die Bullen beeindruckten bis auf wenige Ausnahmen mit guter Entwicklung und korrektem Exterieur und wurden zum leicht gestiegenen Durchschnittspreis von 1.490 € verkauft. Den Höchstpreis am Deckbullenmarkt erzielte der Apoll P-Sohn KOE Aptio aus der Köster KG aus Steinfurt. Aptio stammt aus dem bekannten T-Stamm aus dem Hause Köster, der zweifellos zu den bekanntesten deutschen Kuhfamilien im Rotbuntbereich zählt. Ein Züchter aus dem heimischen Kreis Steinfurt setzte sich beim Bieten gegen die Konkurrenten durch und erhielt den Zuschlag zu einem Steigpreis von 2.500 €. Nur knapp dahinter platzierte sich der natürlich hornlose KANSAS P-Sohn Kamino aus der Zucht von Hermann-Josef Bonhoff aus Raesfeld. Mutter Hanne und Großmutter Henna beeindrucken mit hohen Leistungen und besten Inhaltsstoffgehalten. In Kombination mit einem tadellosen eigenen Erscheinungsbild Gründe genug für einen Züchter aus dem Kreis Ruhr-Lippe, 2.400 € in diesen Bullen zu investieren. Für 2.100 € wurde der NUGGET RDC-Sohn Neptun aus der Zucht von Franz-Josef Senger-Stuftei aus Ennigerloh an einen Züchter aus Baden-Württemberg verkauft. Der jüngste Bulle des Auktionstages, der EFFORT-Sohn Effobleau aus der Zucht von Norbert Havelt, wurde an seinem Geburtstag zum Preis von 1.900 € einem Züchter aus dem Hochsauerlandkreis zugeschlagen. Aus der Zucht von Franz-Josef Aussel aus Rheda-Wiedenbrück stammte ein Milford-P-Sohn, der für 1.800 € an einen Käufer aus Schleswig-Holstein verladen wurde.

 

EPOCHAL-Färse zum Höchstpreis von 2.500 € verkauft

Der Färsenmarkt war aufgrund des kurzen Abstandes zum Vormonat recht überschaubar. Die Nachfrage gestaltete sich auch aufgrund der angereisten Stammkunden aus Italien und Belgien zügig, so dass der Markt bis auf wenige Tiere zum gestiegenen Preisniveau von 1.502 € geräumt wurde. Den Tageshöchstpreis erzielte wie schon am Bullenmarkt die Köster KG aus Steinfurt mit einer jungen EPOCHAL-Färse, die in allen Belangen überzeugen konnte. Mit exakt 24 Monaten Erstkalbealter, einer passenden Einsatzleistung auf der einen Seite und glasklaren Fundamenten und einem Spitzeneuter auf der anderen Seite blieben wenige Wünsche offen. Ein Züchter aus Baden-Württemberg sicherte sich diese erstklassige Färse zum Tageshöchstpreis von 2.500 €. Aus der Zucht von Ludger Wiewer aus Drensteinfurt stammte die teuerste rotbunte Färse des Tages, eine Durango-Tochter, die sich mit knapp 40 kg Milchleistung und einem einwandfreien Exterieur der vorgenannten Färse nur in Nuancen geschlagen geben musste. Ein Züchter aus dem Hochsauerlandkreis erhielt den Zuschlag zum Hammerschlag bei 2.400 €. Für den Steigpreis von 2.200 € wurde eine Brekem-Tochter, gezogen von Frank Hötger aus Balve, an einen hessischen Holsteinzüchter verkauft. Den gleichen Preis erzielte eine Bookem-Tochter aus der Zucht von Christoph Wissling aus Ahlen, die in einen Züchterstall in ihrem Heimatkreis wechselte. 2.000 € investierte ein Züchter aus dem Kreis Coesfeld in eine schicke KEY-Tochter aus der Zucht von Hermann-Josef Schulze-Zumloh aus Warendorf.

 

Stabile Entwicklung am Kälbermarkt

Das durchschnittliche Preisniveau am Jungrinder- und Zuchtkälbermarkt erreichte mit 507 € bzw. 274 € nahezu die Vormonatspreise. Die teuersten Jungrinder stammten aus der Zucht von Josef Beeke aus Gescher; eine KAJAK P-Tochter wurde für 540 € nach Niedersachsen und eine MATISSSE RED-Tochter für 500 € in den Kreis Gütersloh verkauft. Bei den Zuchtkälbern erzielte Andreas Pröbsting aus Everswinkel den Höchstpreis für eine Akyol Red-Tochter, die für 500 € nach Niedersachsen wechselte. Wiederum aus der Zucht von Josef Beeke stammte eine natürlich hornlose KAJAK P-Tochter, die zum Preis von 460 € in den Kreis Paderborn wechselte. Der gleiche Käufer sicherte sich eine LESSON-Tochter aus der Zucht von Bernd Stuckenhoff aus Menden.

Die nächste Zuchtviehversteigerung der Rinder-Union West eG in Hamm, findet am Dienstag, den 04. April 2017 statt. Auktionskataloge können bei der RUW unter 0251/9288-226 angefordert werden und stehen auf der Internetseite unter www.ruweg.de zum Download bereit.

 

Preisspiegel

 

 

 

Angebot

 

Verkauft

 

von – bis

 

Ø

 

Diff.

Bullen

31

29

   950 - 2.500

1.490

+37

Kühe

1

1

1.350 - 1.350

1.350

-12

Rinder

169

161

   750 - 2.500

1.502

+99

Jungrinder

3

3

480 - 540

507

  -3

Kälber

24

22

120 - 500

274

-14

 

Klemens Oechtering

Teuerste Färse des Auktionstages: Diese in allen Belangen überzeugende EPOCHAL-Tochter (Kat.-Nr. 243) aus der Zucht der Köster KG aus Steinfurt wurde zum Spitzenpreis von 2.500 € an einen Züchter aus Baden-Württemberg verkauft. Sie war eine der vielen guten EPOCHAL-Töchter, die vermehrt zum Verkauf kommen.

Aus der Zucht von Ludger Wiewer aus Drensteinfurt stammte diese Durango-Tochter (Kat.-Nr. 194), die mit einem Steigpreis von 2.400 € auch die teuerste rotbunte Färse des Auktionstages war. Sie wird zukünftig in einem Züchterstall im Hochsauerlandkreis gemolken. Fotos: Klemens Oechtering