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11.09.2017

Mit einer Preisspitze von 2.500 € für eine rotbunte abgekalbte Holsteinfärse hatte die Zuchtviehversteigerung am Donnerstag, den 7. September 2017 in der Eifelhalle in Bitburg einen flotten Verlauf. Kunden aus Süddeutschland, Belgien und Holland hatten hieran maßgeblichen Anteil. Nach der Versteigerung wurde mehr als die Hälfte des Auftriebs in diese Regionen verladen.


Rotbunt vorne

Nach wie vor ist der Auktionsplatz Bitburg begehrt für rotbunte Deckbullen. Gleich viermal in Folge standen rotbunte Deckbullen in der Preisliste oben. Mit 1.800 € im Zuschlag sicherte sich ein Milchviehhalter aus dem Saarland die Preisspitze. Dieser Payball-Sohn JOH Payer wurde gezogen von dem bekannten Züchter Johann Hoffmann aus Stockem. Immer wieder versteht er es, fehlerfreie klasse Bullen auf den Markt zu bringen. Bei ihm macht sich seine züchterische Arbeit bezahlt, denn die Mutter JOH Fury ist eine EX 90 eingestufte Aval-Tochter, die in der Höchstleistung über 11.000 kg Milch geleistet hat und das bei herausragenden 3,7% Eiweiß. Die Jordan-Red-Großmutter JOH Fee steht ihr kaum nach, sie wurde in der vierten Laktation mit 89 Punkten bewertet und hat eine annähernd hohe Leistung. Bereits bei der Körung stach dieser elegante Bulle positiv heraus. Drei weitere Bullen erzielten allesamt 1.700 € im Zuschlag und standen dem Erstgenannten in ihrer Erscheinung, im Typ und Fundament in nichts nach. Stefan Marxen aus Dingdorf präsentierte einen MatisseRed aus einer Tableau-Mutter mit extrem hohen Leistungen und Inhaltsstoffen, mit sage und schreibe 4,00 % Eiweiß. Dies war einem Käufer aus dem Kreis Trier-Saarburg das Geld wert. Den Zuschlag für den MatisseRed-Sohn aus der Zucht der Gebrüder Merz aus Bauler erhielt ein Milchviehhalter aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis. Und den dritten im Bunde, den jüngsten Bullen der Versteigerung, ein Goldfever-Sohn aus einer Stabilo-Mutter und Cadon-Großmutter, aus der Zucht von der Seidenfaden GbR aus Mechernich ersteigerte ein Milchviehhalter aus dem Kreis Euskirchen (NRW). Bei diesem Bullen ist besonders die extrem hohe Langlebigkeit der Kuhfamilie hervorzuheben, denn die Großmutter hat immerhin neun Kälber und die Mutter bereits sechs Kälber geboren. Von den Schauen her ist die Cadon-Großmutter SfH Dissi (EX 91) vielen Züchtern bereits bekannt.

 

2.500 € in der Spitze

Und auch bei den abgekalbten Holsteinfärsen ging der Tageshöchstpreis (2.500 €) an die rotbunte Farbe! BaS Nirvana, so der Name einer extrem gut entwickelten Godewind-Tochter aus der Zucht von Christian Bange aus Seibersbach, fiel bereits beim Auftrieb und im Stall den Kaufinteressenten besonders ins Auge. Eine junge Holsteinkuh, die alles hat was man sich wünscht: ein wunderschönes Seitenbild mit einem fehlerfreien Gang und ein hervorragend gevierteltes, sehr fest aufgehängtes Euter und einfach eine tolle Ausstrahlung. Sie hat in der Väterfolge Windbrook und Rafinha und im Stammbaum eine Höchstleistung von fast 13.000 kg Milch. Sie wurde am Auktionsplatz mit 85 Punkten bewertet und wird ihrem hessischen Käufer mit Sicherheit noch viel Freude bereiten. Die Zens GbR aus Musweiler zog mit einer sehr eleganten und mit einem sehr festen Euter ausgestatteten Symphony-Tochter in den Ring. Hier wusste auch die Familie zu überzeugen. Die Dusk-Mutter ZS Fiona wurde in der vierten Laktation mit 89 Punkten bewertet und die Stabilo-Großmutter mit 88 Punkten. Bei einer Höchstleistung von 12.500 kg Milch bei über 3,5% Eiweiß lässt diese schicke Holsteinfärse viel erwarten. Ein Züchter aus dem Landkreis Bernkastel-Wittlich erhielt hierfür den Zuschlag bei 1.900 €. Besonders erwähnenswert sei an dieser Stelle die Aspirant-Tochter Nikita aus dem Zuchtstall Borsch-Lamberty aus Eckfeld. Sie hatte eine Einsatzleistung von knapp 40 kg Milch und dies bei einem tadellosen Exterieur und einem klasse Euter. Mit 86 und 85 Punkten ist guter Typ in diesem Kuhstamm fest verankert und das bei einer hohen Leistung weit über 10.000 kg bei Mutter und Großmutter. Ein Züchter aus dem Landkreis Vulkaneifel sicherte sich diese leistungsstarke Holsteinfärse für 1.800 € im Zuschlag. Auffallend ist wieder die Tatsache, dass diese Färsen von TopQSelect+-Vererbern abstammen und damit eindeutig den Erfolg des RUW-Zuchtprogramms dokumentieren.

 

Die nächste Zuchtviehversteigerung in Bitburg findet am Donnerstag, den 12. Oktober 2017 statt. Anmeldeschluss hierfür ist Montag, 25. September 2017. Transportmöglichkeiten in alle Regionen, gewissenhafte Erfüllung von Kaufaufträgen, Kataloge und nähere Informationen erhalten Sie bei der Rinder-Union West eG, Hamerter Berg 1, 54636 Fließem, Tel. 06569 9690-0, Fax 9690-99. E-Mail: HReifer@ruweg.de / www.ruweg.de.

 

Gerd Grebener

 

Preisspiegel Zuchtvieh:

Angebot

Verkauft

€ von – bis

€ Ø

Diff.

Bullen

6

5

1.500 – 1.800

1.680

-60

Rinder

26

26

1.200 – 2.500

1.569

-53

Diese Godewind-Tochter aus der Zucht von Christian Bange, Seibersbach wird für die 2.500 € zugeschlagen.

Diese Snowflake-Tochter aus der Zucht von Karl-Heinz Kirch, Fisch, wechselt für 1.900 € den Besitzer. Fotos: Heinrich Schulte