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15.11.2017

Am 04.11.2017 fanden die Workshops der RUW-Jungzüchter statt. Die Themen in diesem Jahr waren Tierbeurteilung und das Rangieren von Kühen sowie das Vorführen im Vorführwettbewerb mit Jungrindern. Die Workshops wurden in den Regionen Nordrhein und Rheinland-Pfalz durchgeführt. Im Nordrhein fand der Workshop auf dem Hof der Familie Driehsen in Tönisvorst und im Rheinland auf dem Hof der Familie Laures in Fleringen statt. Als Referenten für die Tierbeurteilung standen uns die RUW-Klassifizierer Andreas Ramminger und Sebastian Weide zur Seite.


Der Workshop startete mit der Tierbeurteilung. Zunächst wurde eine Färse mit dem Referenten zusammen beurteilt und diskutiert. Bewertet wurden die Färsen mit den jeweiligen Merkmalen mittels des neuen Bogens vom DHV. Im Anschluss mussten die Teilnehmer zwei Färsen selbstständig bewerten. Nachdem die Jungzüchter ihre Zahlen eingetragen hatten, wurden die Färsen mit dem Referenten besprochen und über das ein oder andere Merkmal diskutiert. Danach wurde eine Kuhklasse mit fünf Tieren rangiert und die Teilnehmer mussten zunächst alleine arbeiten. Als alle fertig waren, durften Freiwillige ihre Entscheidung präsentieren und begründen. Hierbei gab es zwischen den einzelnen Teilnehmern Unterschiede, die diskutiert wurden. Im Anschluss präsentierte der Referent zum Vergleich sein Ergebnis, mit dem sich die Teilnehmer vergleichen konnten.

Bevor es zur Mittagspause mit einer kleinen Stärkung ging, hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich die Betriebe anzuschauen.

Nach der Stärkung wurde das weitgreifende Thema – „Vorführen“ angesprochen. Dabei standen Bettina Hueske für den Nordrhein und Joe Schweigen aus Luxemburg im Rheinland als Referenten zu Verfügung.

 

Sie erklärten den Teilnehmer zunächst einmal, was alles bei der Auswahl des Tieres zu beachten ist. Wie fängt man am besten an, das Tier an sich und an das Halfter zu gewöhnen?  Wie beginnt man mit dem Tier die gemeinsame Arbeit? Was gehört zur Pflege des Tieres dazu, z.B. waschen, scheren, Klauenpflege und Haltung. Anschließend ging es darum, worauf man achten muss, bevor man in den Ring geht und worauf es beim Jungzüchter ankommt, z.B. Kleidung, Schuhe etc.

 

Nicht genug, danach ging es an das Eingemachte: Das Vorführen im Ring.

Es wurde alles bis ins Detail besprochen, nämlich worauf man selber und worauf die Preisrichter achten. Zudem wurden auch einige Tipps und Tricks gegeben, um typische Fehler zu vermeiden. Nach der vielen Theorie ging es in die Praxis und die Teilnehmer mussten zeigen, was sie an diesem Tag bereits gelernt haben. Auch hier wurde noch viel erklärt und Tipps weitergegeben.

 

Rundum waren es sehr gelungene Workshops, sodass die Teilnehmer mit viel neuem Wissen nach Hause fahren konnten.

Der RUW-Jungzüchter e.V. bedankt sich herzlich bei den zwei Betrieben, die diese Workshops ermöglicht und bei den Referenten, die den Jungzüchter ihr Wissen vermittelt haben.

 

Johannes Henkelmann

 

Weitere Fotos von Heinrich Schulte von dem Workshop in Rheinland-Pfalz findet Ihr hier.

Joe Schweigen zusammen mit den Teilnehmern des Workshops in Rheinland-Pfalz auf dem Familienbetrieb Laures in Fleringen.

Gespannt hören die Jungzüchter Herrn Weide zu, wie ein Tier beurteilt wird.

Jedes wichtige Mermal wird von Dem RUW-Zuchtberater Sebastian Weide angesprochen.

In der Praxis erklärt Bettina Hueske den Umgang mit den Tieren im Schauring.

Andreas Ramminger erklärt den Jungzüchtern in der Region Nordrhein die wichtigsten Merkmale anhand der Tiere, die auf dem Betrieb Driehsen in Tönisvorst zur Verfügung gestellt wurden.