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GERMAN MASTERS
SALE 2018


Datum: Freitag 19. Oktober 2018
Ort: Fließem, Deutschland

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RINDER-UNION WEST eG
Schiffahrter Damm 235a
48147 Münster
Tel: +49(0)251-92 88-0
Fax: +49(0)251-92 88-219/236
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20.07.2018

Gelungen – neue Form der Auktionsvermarktung

Nachdem im Juni aufgrund eines BHV1-Verdachts in Krefeld keine Zuchtviehauktion stattfinden konnte, kehrte mit der Juli-Auktion wieder Normalität am Auktionsplatz ein. Die notwendige BHV1-Quarantäne konnte zuvor mit unverdächtigen Tieren abgeschlossen werden, so dass sich aus dem ‚Verdachtsfall‘ kein ‚Ausbruch‘ ergeben hat. Somit kamen am 18. Juli knapp 100 Holsteins in der Niederrheinhalle erfolgreich unter den Hammer. Die Nachfrage traf auf ein in weiten Teilen überzeugendes Angebot und so kam es zu einem flotten Verlauf der Auktion.


Balu-Söhne überzeugen

15 der vorgestellten Jungbullen konnten die Herdbuchanerkennung erfolgreich abschließen. Bei zügigem Verlauf wechselten 13 zu guten 1.715 € den Besitzer. Die beiden Preisführer gingen zu 2.600 € bzw. 2.500 € in neue Ställe. Beide führen Balu als Vater im Papier.  Zum einen war dies ein Balu aus einer Lonar-Mutter, den Klemens Belting, Hamminkeln, vorstellte. Der Bulle überzeugte durch allerbeste Entwicklung im Körper und bewegte sich auf einem ganz hervorragenden Fundament – so wurde er auch Sieger bei der Herdbuchanerkennung. Die Dauerleistung in der Kuhfamilie rundete das komplette Gesamtbild bestens ab und ein Züchter aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis erhielt bei 2.600 € den Zuschlag. Ein Kunde aus dem Rhein-Sieg-Kreis sicherte sich den nächsten Balu-Sohn – diesmal aus einer Ferrari-Mutter, gezogen und präsentiert von Gerd Luyven, Kamp-Lintfort. Neben dem starken Exterieur war es auch hier der gute und bekannte D-Kuh-Stamm von Luyven, der mit Sicherheit mit zu diesem sehr guten Vermarktungsergebnis beitragen konnte. Ebenfalls voll überzeugen konnte der Zuchtbetrieb Antonius Horstick, Gescher. Der rotbunte Dukat P-Sohn aus dieser Zuchtstätte beeindruckte durch seine korrekten Übergänge im Körper und auch im Fundament zeigte sich dieser Bulle stark. In der mütterlichen Abstammung finden sich hervorragende Leistungszahlen – sowohl Mutter als auch Großmutter haben bei deutlich über 10.000 kg Milch 3,60 %  Eiweiß aufzuweisen. Diese Kombination honorierte ein Weseler Züchter beim Steigpreis von 2.000 €.

 

Bereits für die Juni-Auktion geplant und jetzt im Juli umgesetzt: Auf Wunsch können Züchter ihre Verkaufstiere anmelden und ohne Vorführer frei laufend im Ring vermarkten lassen. Diese Form des Vermarktungsangebotes wurde gewählt, um es potenziellen Beschickern noch einfacher zu machen, die Auktion erfolgreich zu beschicken. Die Färsen müssen zuvor nicht mehr führig gemacht werden – es erfolgt die komplette Vermarktung ohne Strick. Nach dem Verkauf werden die Tiere passend verladen und gelangen so in die neue Herde. Ganz sicher lässt sich dieses neue System noch optimieren – aber die Generalprobe ist durchaus erfolgreich verlaufen. Der Markt wird durch diese Art der Präsentation sicherlich nicht langsamer und die Tiere zeigen sich frei laufend im Ring in den allermeisten Fällen sehr gut den Käufern. Am Ende war das Verhältnis der frei laufenden Färsen zu den Färsen, die vom Verkäufer am Halfter im Ring präsentiert wurden, etwa 1 : 2. Auf die Preisfindung hatte die Präsentation keinen spürbaren Einfluss. Die Kunden gaben ihre Gebote qualitätsbewusst ab und so erzielten alle Färsen im Mittel akzeptable 1.545 €. An der Spitze des weiblichen Kontingents steht eine Barclay-Tochter aus dem Bestand von Rainer Thoenes, Kalkar, die durch ihren beeindruckenden Körper nachhaltig im Ring auf sich aufmerksam machte. Sie bewegte sich auf top Fundamenten und als Glanzpunkt bestach das feste und drüsige Euter. Ein Kunde aus Thüringen wird diese Färse zum Zuschlagspreis von 2.400 € zukünftig melken. Der gleiche Kunde war bei 2.100 € auch Preissieger bei der Paper P-Tochter, die Georg Daamen, Bedburg-Hau, in seiner Kollektion anbot. Diese exterieurstarke Färse gefiel ebenfalls durch ihre überragende Entwicklung und das sehr gute Euter. In allen Belangen tadellos zeigten sich die Snowflake-Tochter von Volker Elsermann, Hamminkeln, und die Apoll P-Färse, die Rainer Thoenes im Ring vorstellte. Auch bei diesen beiden Remontierungsfärsen waren sich die Anwesenden einig, dass es sich um besondere Spitzentiere handelt. Für beide Färsen senkte sich der Hammer des Auktionators bei 2.100 €. Die Snowflake-Tochter geht in die Städteregion Aachen und die Apoll P in einen belgischen Züchterstall.

 

Die nächste Zuchtviehauktion der Rinder-Union West eG findet statt am 15. August 2018. Anmeldungen für diese Auktion sollten bis Freitag, den 27. Juli 2018 im RUW-Regionalzentrum in Krefeld vorliegen und werden unter Tel. 02151 – 81899 14 oder per Fax 02151 – 81899 66 entgegengenommen.

 

Die Kataloge zu unseren Auktionen können unter www.ruweg.de heruntergeladen werden.

 

 

Dr. Werner Ziegler

 

Preisspiegel 

Angebot

Verkauft

€ von – bis

€ Ø

Diff.

Bullen

15

13

1.100 – 2.600

1.715

+42

Kühe

1

1

1.200 – 1.200

1.200

-533

Rinder

83

83

700 – 2.400

1.545

-53





 

Extrem euterstark mit 35 Milch-kg Einsatzleistung präsentiert Bernd Welsch, Wachtberg, eine Tochter des RUW-Select-Bullen „Shagawa“, die für 1.900 € zugeschlagen und auch weiter im Rhein-Sieg-Kreis gemolken wird. (Nr. 62)

Für 1.900 € wird einem Kunden aus Thüringen diese gefällige und mit einem sehr lebhaften Euter ausgestattete, mit 85 Punkten bewertete, Silver-Tochter von Rainer Thoenes, Kalkar, zugeschlagen, die ihre Qualitäten freilaufend im Ring beweist. (Nr. 134) (Fotos: Hubert Fischer)